LASST DIE TÜRKISCHE LIRA ABWERTEN!

LASST DIE TÜRKISCHE LIRA ABWERTEN!
Währungskrise: warum Erdoğan recht hat
{Lesezeit 5 Minuten} 🇹🇷
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Die Reduzierung der expansiven Geldpolitik durch die FED 2014 warf ihre Schatten voraus. Die Relationen der erwarteten Renditen verschoben sich zulasten der Schwellenländer, und zwar zugunsten sowohl der USA als auch anderer Industrieländer, deren Zentralbanken dem Kurswechsel in der Finanzpolitik über kurz oder lang allesamt folgen.
Als Reaktion auf die veränderten Erwartungen an den internationalen Finanzmärkten hat die türkische Notenbank ihren Leitzins immer wieder erhöht. Damit soll die Attraktivität des Landes für internationale Investoren gesteigert und ein Kapitalabfluss ins Ausland verhindert werden. Doch wird die türkische Volkswirtschaft auf diese Weise wirklich gestärkt?
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In welchem Umfang produktive Investitionen in der Türkei getätigt werden, hängt in erster Linie davon ab, wie die Grenzproduktivität des Kapitals von Investoren beurteilt wird. Wo die Ertragsaussichten hoch sind und gute Renditen winken, werden sich internationale Investoren langfristig engagieren - unabhängig davon, wie die nationale Notenbank agiert. Auch nationale Investoren werden sich bei ihren Entscheidungen vorrangig von realwirtschaftlichen Renditen leiten lassen. Sie dürften jedoch - anders als internationale Investoren - zur Finanzierung ihrer Investitionen stärker auf den inländischen Kreditmarkt angewiesen sein, und dort werden die Finanzierungsbedingungen infolge immer neuer Leitzinserhöhungen eher ungünstiger. Insgesamt werden Investitionen in das türkische Produktivkapital infolge jeder weiteren Leitzinserhöhung also eher geschwächt weil sie die inländisch finanzierten Sachinvestitionen ausbremst, während ausländisch finanzierte Investitionen weitgehend unberührt bleiben.
Im Jargon der Finanzmärkte aber haben solche realwirtschaftlichen Erwägungen keinen Platz. Wenn dort von Investoren die Rede ist, dann sind immer Finanzinvestoren gemeint. Produktive Investitionen werden mit reinen Portfolio-Investitionen verwechselt. Tatsächlich hat die Türkei (wie andere Schwellenländer auch) über Jahre hinweg einen starken Zustrom von kurzfristigen Portfolio-Investitionen erlebt, die dann allerdings vermehrt in Projekte mit eher zweifelhaften langfristigen Renditeaussichten geflossen sind. Ob das Produktionspotential des Landes dadurch nennenswert erhöht wurde, erscheint zumindest für die Spätphase recht fraglich. Wenigstens haben die Kapitalzuflüsse dazu beigetragen, ein ausuferndes Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren. Zinsreaktionen der Notenbank, die offiziell mit der Stabilisierung des Wechselkurses der türkischen Lira begründet werden, müssen als untauglicher Versuch gewertet werden, diese Defizite auch in Zukunft weiterführen zu können.
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Es ist gut nachvollziehbar, dass die Vertreter des Finanzsektors der Begriffsverwirrung von produktiven Sachinvestitionen und reinen Portfolio-Investitionen gern Vorschub leisten. Die Rating-Agentur Fitch warnte sogar, die Türkei müsse weiterhin für kurzfristiges Auslandskapital attraktiv bleiben, um ihr Leistungs-bilanzdefizit dauerhaft finanzieren zu können. Das mag gut sein für die Klientel von Fitch, aber es weist den falschen Weg für die türkische Volkswirtschaft. Denn ein Leistungsbilanzdefizit muss nur dann mit immer weiteren Kapitalzuflüssen finanziert werden, wenn man eine Abwertung der heimischen Währung verhindern will.
Dafür gibt es aber keinen einleuchtenden Grund. Denn die Abwertung der türkischen Lira wäre gleichsam die 'natürliche' Reaktion auf das Leistungsbilanzdefizit des Landes: sie würde die Exportfähigkeit der türkischen Wirtschaft stärken und es ihr erleichtern, gegenüber der Importkonkurrenz zu bestehen. Die Betonung dieser klassischen Funktion flexibler Wechselkurse mag zwar als angestaubte Lehrbuchweisheit gelten. Für die türkische Geld- und Währungspolitik stellt sie aber allemal eine bessere Wegweisung dar als die wohlfeilen Einflüsterungen aus dem Finanzsektor.
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Wie historische Erfahrungen aus der schwedischen Währungskrise des Jahres 1992 oder der Asien-Krise der späten 90er zeigen, lässt sich durch geldpolitische Maßnahmen der Druck auf den Wechselkurs der heimischen Währung allenfalls vorübergehend lindern. Die Übergangsfrist mag zwar reichen, internationalen Portfolio-Investoren einen Rückzug aus dem Land zu einem für sie erträglichen Wechselkurs zu bieten. Für die türkische Realwirtschaft dagegen würde das Adjustieren internationaler Preisrelationen die Wiedererlangung der türkischen Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten nur unnötig hinausgezögert.
Der Versuch, die Wechselkurse zu stützen, ist nach wie vor auch in anderen Schwellenländern zu beobachten. So versuchten sowohl Indien als auch Brasilien, eine Abwertung ihrer Währungen zu verhindern. Den Nutzen davon hatten die internationalen Portfolio-Investoren, den Schaden inländische Unternehmen, die gehindert werden, sich mit preislich wettbewerbsfähigen Produktionen auf den Weltmärkten zu behaupten. Innerhalb Europas hat vor allem Griechenland die Erfahrung gemacht, wie ein starrer Wechselkurs die industrielle Basis eines Landes auf längere Sicht ruinieren kann. Die unter Abwertungsdruck stehenden Schwellenländer schicken sich an, diesem Beispiel zu folgen. Das freut den Finanzinvestor - und betrübt den Ökonomen.
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Gastbeitrag vom Februar 2014
Autor: Prof. Dr. Henning Klodt
http://www.henning-klodt.de
Artikel wurde im zeitlichen Kontext korrigiert und zum besseren Verständnis stellenweise umformuliert. Original nachzulesen unter http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=14327
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IS ist mittel zum Zweck für Groß-Projekt Israel Hinter dem ISIS-Schwindel steckt der Yinon-Plan, die Verwirklichung von 🇮🇱 ‘Groß-Israel’

IS ist mittel zum Zweck für Groß-Projekt Israel

Hinter dem ISIS-Schwindel steckt der Yinon-Plan, die

Verwirklichung von 🇮🇱 ‘Groß-Israel’

Das Ziel, ein Kalifat zu errichten, ist aber in Wahrheit… die

Verwirklichung von ‘Groß-Israel’ oft nur als ‘Eretz Israel’

bezeichnet. Gleichzeitig will (Groß)Israel die alleinige

Vormachtstellung in Sachen Erdgas und Erdöl in dieser Region

und Hauptexporteur für Europa werden.

Was aufmerksame Beobachter schon lange vermuten und was

westliche Massenmedien mit ihrer Nähe zu transatlantischen

Netzwerken und Denkfabriken immer wieder als

Verschwörungstheorie abgetan haben, bestätigt und belegt nun

ein mutiger Whistleblower: J. Michael Springmann.

Natürlich wird die Verwirklichung von ‘Groß-Israel’ von der

“zionistisch-betriebenen Wikipedia” als Verschwörungstheorie

abgekanzelt. Die Hinweise, auch bereits im Mainstream in

England, deuten wohl darauf hin, dass es sich hier um keine

Verschwörungstheorie handelt, sondern um eine eiskalt,

gezielt geplante Aktion der westlichen Geheimdienste, allen

voran des israelischen Mossad!

Warum es auf der 🗺 Welt keinen Frieden gibt – Der Yinon Plan ​

🇮🇷 Iran steht im Weg. Ferner gehören der 🇱🇧 Libanon, 🇯🇴

Jordanien sowie große Teile 🇸🇦 Saudi-Arabiens und 🇪🇬

Ägyptens zu dem verheißenen Gebiet. Und natürlich das

besetzte 🇪🇭 Palästina, Westjordanland und der Gazastreifen

etc.

Warum gewisse Staatschefs weg müssen

Und die Frage ist ja auch: Weshalb muss eigentlich der 🇹🇷

türkische „Diktator“ Recep Tayyip Erdoğan unbedingt weg?

Warum ist da kein Kompromiss möglich? Und warum ist auch

kein Kompromiss mit den Palästinensern möglich? Antwort:

Weil dies, wenn man dem Gedanken eines „Großisrael“

anhängt, nun einmal israelische Gebiete sind. Oder wie es

Rabbi Avrom Shmulevic von der Bewegung „Bead Artzein“ (Für

das Heimatland) bei einer Demonstration formulierte: „Es wird

keinen Frieden geben, solange das gesamte Territorium des

Landes Israel nicht unter jüdischer Kontrolle zurückgekehrt

ist. (…) Ein stabiler Frieden wird nur dann möglich sein, wenn

sich Israel all seinen historischen Besitz wieder zu eigen

gemacht haben wird und auf diese Weise sowohl den Suez- als

auch den Ormudz-Kanal kontrollieren wird.“ Und: „Wir dürfen

nicht vergessen, dass auch die irakischen Ölfelder auf

jüdischem Gebiet liegen“ (GlobalSecurity.org: Eretz Israel

HaShlema/Greater Israel, ohne Datum).

So also läuft der Hase. Das die 🇮🇶 irakischen Ölfelder und der

strategisch und finanziell äußerst interessante Suez-Kanal

ebenfalls in diesem „Großisrael“ liegen, ist natürlich

praktisch.

Das Verbrechen an sich

Rabins Friedensbemühungen waren aus der Sicht vieler

orthodoxer Juden also nicht irgendein Verbrechen, sondern

das Verbrechen an sich – nämlich der Verrat an dem

gottgegebenen jüdischen Heimatland. Natürlich kann dessen

Eroberung noch einige Zeit dauern, aber das macht nichts.

Ganz im Gegensatz zu westlichen Von-der-Hand-in-den-Mund-

Politikern denken die entsprechenden Strategen in

Jahrzehnten und Jahrhunderten.

Und seit der Ermordung Rabins ist die Schranke auf dem Weg

zu „Eretz Israel“ wieder offen:„Netanjahu selbst bekannte sich

stolz in einem gefilmten Hintergrundgespräch, >Oslo

gestoppt< zu haben“, schrieb Die Zeit am 10. Dezember 2014:

„Als Premierminister erwarb er sich vor allem zwei Verdienste:

größere Siedlungen und größere Friedhöfe…“
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